Die Storchenroute bekommt langsam ein Gesicht

Dorfbevölkerung baut Weidentipis

Derzeit entstehen zehn Stationen an der sogenannten Storchenroute entlang des Radwegs zwischen Rottenburg und Niederleierndorf. Ein Gemeinschaftsprojekt der vier Gemeinden Rottenburg, Rohr, Langquaid und Herrngiersdorf, mit dem das Labertal „erlebbar“ gemacht werden soll. Gefördert wird die Maßnahme vom Amt für Ländliche Entwicklung und unterstützt vom Wasserwirtschaftsamt.

Diese Maßnahme steht in engem Zusammenhang mit den Flurbereinigungsmaßnahmen entlang der Großen Laber.
Startpunkt wird der Bahnhofsplatz in Rottenburg. Bei Högldorf entstehen zwei Stationen innerhalb unseres Gemeindegebiets. Die Station 1, ein Aussichtspunkt oberhalb Högldorf, wo sich nicht nur ein herrlicher Blick über weite Teile des Labertals öffnet, sondern sich insbesondere eine Vielfalt von Vögeln an der darunterliegenden Wasserfläche beobachtet lässt. Dazu wird an dieser Station ein Standfernrohr montiert. An allen Stationen werden Informationstafeln zur hiesigen Tier- und Pflanzenwelt, sowie zum Labertalprojekt errichtet.Die Station 2 soll ein Erlebnisraum, vor allem für Kinder und Jugendliche werden. Neben einer kleinen Grill- oder Feuerstelle mit Steinblöcken als Sitzgelegenheit, besteht eine Zugangsmöglichkeit zum Wasser. Mit Hilfe der Dorfbevölkerungen aus Högldorf und Niedereulenbach wurden hier kürzlich an einem Samstag in Eigenleistung vier Weidentipis, bzw. -iglus errichtet. Bereits an diesem Tag zeigte sich, wie viel Spaß die Kinder in der Natur entwickeln können und wie erfinderisch sie sein können. Nachdem sie zunächst fleißig beim Setzen der Weidenstangen geholfen hatten, entfaltete die vorbeifließende Laber ihre anziehende Wirkung und die Mädchen und Buben bauten aus übrigen Weidenrouten kleine Boote.
Die Stadt Rottenburg bedankt sich für die tolle Unterstützung bei den beiden Dorfgemeinschaften Högldorf und Niedereulenbach ganz herzlich.

 

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