maßnahme soll im kommenden Jahr starten

Erweiterung und Sanierung der Grund- und Mittelschule

In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat die Eingabeplanung für die Erweiterung der Grund- und Mittelschule freigegeben.

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Damit wird zum einen der gestiegenen Schülerzahl, insbesondere aber den Anforderungen der Ganztagsbetreuung Rechnung getragen. Für die aktuell 570 Schülerinnen und Schüler, von denen zunehmend mehr den ganzen Tag an der Schule verbringen, müssen dringend zusätzliche Flächen geschaffen werden, um den gestiegenen Anforderungen gerecht werden zu können. Sobald der Erweiterungsbau zur Verfügung steht, ist die Generalsanierung für das bald 50 Jahre alte ursprüngliche Schulhaus notwendig. Für den Anbau, der aus dem Jahre 1997 stammt, sind keine baulichen Maßnahmen geplant. Zu den aktuell 3500 Quadratmeter Nutzfläche kommen 1350 Quadratmeter durch den Neubau hinzu. Dieser ist im derzeitigen Schulhof gegenüber der Mehrzweckhalle geplant. Im Erdgeschoss entsteht eine auf die aktuelle Schülerzahl angepasste Aula, die auch für außerschulische Veranstaltungen von bis zu 300 Personen genutzt werden kann. Ebenfalls im Erdgeschoss entstehen die Schulmensa und eine Verteilerküche für die Ausgabe und Einnahme des Mittagessens, sowie die notwendigen Räume der offenen Ganztagsschule. Im Obergeschoss sind die gesamte Schulverwaltung und elf Klassenräume der Mittelschule angeordnet. Der Neubau wird auf zwei Stockwerken an den Bestand angebunden. Im Rahmen der Generalsanierung des Altbestandes werden dann die in der Vergangenheit aufgrund zunehmender Schülerzahlen „geopferten“ Fach- und Funktionsräume wieder geschaffen. Dazu zählen unter anderem Zeichen-, Musik-, Textil-, Werk-, Physik-Chemie-Biologie-Räume genauso wie Differenzierungs- und Mehrzweckräume.
Beim Zentralgebäude aus dem Jahr 1973 sind die Fassade und das Dach bereits energetisch saniert. Allerdings ist die gesamte Technik vollständig nach den heutigen Anforderungen zu erneuern. Ebenso ist der Brandschutz auf den vorgegebenen Stand zu bringen. Auch die sanitären Anlagen sind nach fast 50 Jahren zu erneuern und damit auch Decken, Türen und Böden. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen aus allen Gebäudeteilen sind in einem Gesamtsystem zusammenzuführen. Die Sanierung des Altbaus beginnt erst nach Fertigstellung des Neubaus. Dadurch kann auf die Auslagerung von Klassen während der Bauzeit (z.B. Container) verzichtet werden. Zuletzt sind noch die Außenanlagen bedarfsgerecht herzustellen. Vom zeitlichen Ablauf ist geplant, in diesem Jahr die Werkplanung sowie die Ausschreibung und Auftragsvergabe der Maßnahme vorzunehmen und mit der Erweiterung im Frühjahr 2020 zu starten. Damit sollten auch die ausführenden Firmen den notwendigen Vorlauf haben. Nach der Fertigstellung des Neubaus im Jahr 2021 soll in den beiden darauffolgenden Jahren die Generalsanierung des Altbaus im laufenden Betrieb erfolgen. Das Raumprogramm für die Gesamtmaßnahme, welches uns die förderfähigen Flächen vorgibt, wurde mit der Regierung von Niederbayern als zuständige Förderstelle im Voraus abgestimmt. Derzeit warten wir noch auf dessen Genehmigung.