Bundesförderung von 1,8 Millionen Euro

Hohe Förderung für Freibadsanierung

Für die Sanierung von Freibädern gibt es grundsätzlich keine Fördermöglichkeiten. Im Oktober 2015 wurde sehr kurzfristig ein breitgefächertes Förderprogramm durch Bundesministerin Hendricks bekannt gegeben, das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.

Freibadsanierung beginnt im August

Die Bekanntmachung lautete:
Sehr kurzfristig fördert der Bund mit einem neuen Programm kommunale Projekte in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur. Dafür werden bis 2018 insgesamt 100 Mio. € zur Verfügung gestellt, um die Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden zu unterstützen. Mit dem Geld können wichtige Aufgaben der Stadtentwicklung vor Ort realisiert werden.
Interessierte Städte und Gemeinden haben nur noch bis zum 13. November Zeit, Projekte beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen.


Wir haben von diesem Förderprogramm dann am 4. November 2015 Kenntnis erlangt. Die Bewerbungsfrist war sehr kurz gesetzt und endete bereits am 13. November. Überregionale Bedeutung, soziale Integration, Klimaschutz und überdurchschnittlich hohes Investitionsvolumen waren die wesentlichen Eckpunkte des Förderprogramms.


Trotz dieses knappen Zeitfensters und der umfangreichen mit vorzulegenden Unterlagen wie Pläne, Kostenschätzungen, eine mehrseitige Begründung und eine ausführliche Projektbeschreibung gingen allein aus Bayern über 50 Anträge ein. Bei einem Fördertopf, der „nur“ über 100 Millionen Euro für die gesamte Bundesrepublik verfügt und auch nur einmalig zur Verfügung steht und für viele kommunale Bereiche in Frage kommt, waren die Chancen für unser Projekt sehr gering. Bereits damals wurden die regionalen Bundestagsabgeordneten über unsere Bewerbung informiert und um Unterstützung gebeten. Im März 2016 erhielten wir dann die Mitteilung, dass unser Projekt nicht berücksichtigt wurde und folgende sieben Projekte in Bayern ausgewählt wurden:

 

  • Bamberg, Erlebnispädagogisches Kompetenzzentrum:  3,6 Mio. €
  • Deggendorf, Eisstadion:   2,0 Mio. €
  • Einersheim, Terrassenfreibad: 1 Mio. €
  • Garmisch-Partenkirchen, Olympiastadion: 2,1 Mio. €
  • Hof, Freizeit- und Sportzentrum „Am Eisteich“: 4,0 Mio. €
  • Nürnberg, Kulturzentrum (ehemalige Kasernen): 4,0 Mio. €
  • Weiden in der Oberpfalz, Turnhalle und Hallenbad: 3,0 Mio. €


Im Herbst 2016 wurde uns dann vom Bundestagsabgeordneten Florian Oßner mitgeteilt, dass noch Gelder im Förderprogramm zur Verfügung stehen, Projekte nachrücken können, da andere weggefallen sind und er sich für den damaligen Antrag der Stadt Rottenburg einsetzen möchte. Umso erfreulicher ist es, dass es nun im Nachgang noch geklappt hat und die Stadt Rottenburg bei der Sanierung des Freibades mit 1,8 Millionen Euro bezuschusst wird. Ich danke Bundestagsabgeordneten Florian Oßner für seinen Einsatz und seine Unterstützung ganz herzlich!


Für die Stadt Rottenburg ist diese Förderung von ganz besonderer Bedeutung, zumal es sich beim Freibad um eine Einrichtung handelt, die ohnehin jährlich einen hohen Kostendeckungsaufwand mit sich bringt.

drucken nach oben