100 neue Kindergartenplätze für unsere Gemeinde

Kindergartenneubau ist angelaufen

Da in unserer Gemeinde demnächst die Kapazitäten im Bereich der Kinderbetreuung nicht mehr ausreichen werden, entschied der Stadtrat im Juni 2018, dass am ehemaligen Kasernengelände neben der bestehenden Kinderkrippe ein viergruppiger Kindergarten errichtet werden soll.

Blende neuer Kiga

Bildquelle: Mauricio Dreher

Dort ist wenig Verkehr, es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, die Nähe zur Kinderkrippe bringt organisatorische Vorteile und die umgebende Natur bietet den Kindern zusätzlich eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Der Bedarf einer solchen Einrichtung ergibt sich insbesondere aus den steigenden Geburtenzahlen und der Ausweisung von neuem Bauland. Die Geburtenzahlen der Jahre 2018 und 2019 lagen bei über 90 und damit um rund 50 Prozent über den durchschnittlich 60 Geburten der Jahre 2015 bis 2017 und fast doppelt so hoch, wie in den davor liegenden Jahren. Aufgrund des gesetzlich definierten Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz, gibt es für die Gemeinde auch keinen Ermessensspielraum. Durch die erfolgten Baulandausweisungen ist ohnehin von einem weiter steigenden Bedarf auszugehen. Insgesamt wurden für den Neubau rund fünf Millionen Euro eingeplant. Die bisherigen Ausschreibungsergebnisse lassen erwarten, dass wir den Kostenrahmen unterschreiten werden. Der Neubau soll im Herbst nächsten Jahres, wenn möglich zu Beginn des neuen Kindergartenjahres bezugsfertig sein. Derzeit errichtet die Firma Zenger-Bau aus Hohenthann den Rohbau.
Es zeichnet sich aber auch ab, dass immer mehr Eltern das Angebot der Betreuung für Kinder unter drei Jahren in Anspruch nehmen. Auch hierfür gibt es einen gesetzlich definierten Rechtsanspruch. So hatten wir im letzten Jahr in etwa die dreifache Anmeldezahl als in den vorherigen Jahren. Die Fachstelle am Landratsamt Landshut geht davon aus, dass an Stelle der bisher rund 20 Prozent künftig 60 Prozent der unter Dreijährigen betreut werden müssen.
Dies führt automatisch dazu, dass wir zusätzliche Krippenplätze schaffen müssen. Parallel neben der Schulhauserweiterung (rund 8 Mio.Euro), der anschließend notwendig und beschlossenen Schulhaussanierung (voraus. 9 Mio. Euro) und dem Kindergartenneubau (5 Mio. Euro) eine kaum zu schulternde Maßnahme. Übergangsweise kompensieren wir den zusätzlichen Bedarf in Räumen im Haus der Vereine. Ab Herbst 2021 können wir diesen Bedarf voraussichtlich noch mit der im Bau befindlichen Einrichtung auffangen. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit, sich mit den notwendigen weiteren Schritten und über den Bau einer neuen Kinderkrippe auseinanderzusetzen.

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