Vollzug des Bayerischen Landesplanungsgesetzes (BayLplG) Raumordnungsverfahren (ROV) für das Vorhaben "Ersatzneubau 380-kV-Leitung; Raitersaich - Altheim" der Firma Tennet TSO GmbH, Bayreuth

Öffentliche Bekanntmachung

Die Firma Tennet TSO GmbH beabsichtigt zur Stärkung ihres überregionalen Stromnetzes die bestehende 220-kV-Leitung Raitersaich – Altheim, die sog. „Juraleitung“, zwischen Raitersaich (Regierungsbezirk Mittelfranken) und Altheim (Regierungsbezirk Niederbayern) durch eine
leistungsstärkere 380-kV-Leitung zu ersetzen.

Blende Stromleitung

Die auf rund 160 km Länge durch die Regierungsbezirke Mittelfranken, Oberpfalz, Oberbayern und Niederbayern verlaufende neue Leitung soll überwiegend entlang der Bestandsleitung als Freileitung geführt werden

 

Da das Vorhaben eine erhebliche überörtliche Raumbedeutsamkeit aufweist, ist es gemäß Art. 24 Abs. 1 Bayerisches Landesplanungsgesetz (BayLplG) in einem Raumordnungsverfahren (ROV) auf seine Raumverträglichkeit zu überprüfen.

 

Die Einzelheiten des Vorhabens wie u. a. auch von der Vorhabenträgerin getätigte Angaben zur Raumverträglichkeit und zur Umweltverträglichkeit des Vorhabens (inkl. einer Natura 2000- Verträglichkeitsabschätzung) können den unter folgender Adresse ins Internet eingestellten
digitalen Unterlagen entnommen werden:

 

https://regierung.niederbayern.bayern.de/aufgabenbereiche/2/raumordnung/verfahren/rov_ersatzneubau_juraleitung.php

 

Die Verfahrensunterlagen für das Vorhaben liegen bei der Stadt Rottenburg a.d.Laaber, Neufahrner Straße 1, 84056 Rottenburg a.d.Laaber, Zimmer Nr. 17 in der Zeit

 

vom 28.05.2021 bis 28.06.2021

 

während der üblichen Parteiverkehrszeiten aus und können dort eingesehen werden.

 

 

Die Unterlagen können über die o. a. Internetadresse auch in digitaler Form eingesehen werden.

 

Innerhalb der o. g. Frist besteht Gelegenheit zur schriftlichen oder elektronischen Äußerung bevorzugt gegenüber der Gemeinde, die dazu eine eigene Stellungnahme abgeben kann, oder gegenüber der Regierung von Niederbayern (juraleitung@reg-nb.bayern.de).

 

Zur Klarstellung wird auf Folgendes hingewiesen:

 

  • Die öffentliche Auslegung stellt keine formelle Beteiligung zur Wahrung von
    Rechtspositionen einzelner Bürger dar (siehe Art. 25 Abs. 4 Satz 2 BayLplG); die Verfolgung von Rechten im nachfolgenden Zulassungsverfahren bleibt hierdurch unberührt. Eine Eingangsbestätigung (zur Wahrung von Rechten) ist daher nicht erforderlich und erfolgt nicht.

 

  • Im Rahmen des Anhörungsverfahrens und der öffentlichen Auslegung abgegebene
    Stellungnahmen werden von der verfahrensführenden Behörde grundsätzlich nicht beantwortet, aber – soweit in ihnen überörtlich raumbedeutsame Gesichtspunkte vorgebracht werden – bei der landesplanerischen Beurteilung verwertet.
    In nachfolgenden Verwaltungsverfahren werden die vorgebrachten Äußerungen nicht
    verwertet; sie sind dort ggf. erneut vorzutragen.

 

  • Die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung vorgebrachten Äußerungen werden – soweit in ihnen überörtlich raumbedeutsame Gesichtspunkte vorgebracht werden – zum Zweck des Informationsaustausches i. d. R. in Kopie dem Vorhabenträger (bzw. im Falle einer direkten Zuleitung an die Regierung auch der betroffenen Kommune) zugeleitet. Sofern Bedenken gegen die Weiterleitung persönlicher Angaben bestehen, sind diese ausdrücklich geltend zu machen. In diesen Fällen erfolgt die Weiterleitung anonymisiert.

 

 

Rottenburg a.d.Laaber, 20.05.2021

 

 

Stadt Rottenburg a.d.Laaber

 

 

Alfred Holzner

Erster Bürgermeister

 

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