Es entstehen 100 neue Kindergartenplätze

Planung für neuen Kindergarten

Die Planung des künftigen neuen Kindergartens wurde vom Stadtrat genehmigt und der Förderantrag bei der Regierung von Niederbayern eingereicht. Der Baubeginn soll im Frühjahr 2020 sein. Insgesamt werden 100 Betreuungsplätze geschaffen.

Erfreulicherweise steigen seit einigen Jahren die Geburtenzahlen wieder an. Hinzu kommt, dass wir eine Zuzugsregion sind und die Einwohnerzahlen auch in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Einen besonders starken Anstieg hatten wir bei den Anmeldungen für das gerade beginnende Kindergartenjahr für die Betreuung von Kindern ab dem ersten Lebensjahr zu verzeichnen. Ob allein die Geburten für die stark ansteigenden Anmeldezahlen bei den Krippenkindern, oder der Trend hin zur früheren Betreuung ausschlaggebend waren, ist dabei unerheblich. Jedenfalls war die Anmeldezahl in etwa dreimal so hoch als in den Vorjahren. Dies erfordert, dass ab September eine Krippengruppe in das Haus der Vereine zunächst ausgelagert wird. Im Bereich der Kindergärten können derzeit noch alle Kinder betreut werden. Aber spätestens in zwei Jahren reichen unsere Kapazitäten nicht mehr aus. Deshalb hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 18.09.18 mit der Fortschreibung der örtlichen Bedarfsplanung der Stadt Rottenburg nach dem Bayer. Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz den Neubau einer viergruppigen Einrichtung neben der bestehenden Kinderkrippe „Laaberspatzen“ beschlossen. Zwischenzeitlich haben das beauftragte Architekturbüro und die Verwaltung sämtliche Eckpunkte mit der Fachaufsicht am Landratsamt und den jeweiligen Stellen bei der Regierung von Niederbayern abgestimmt und einen entsprechenden Planungsentwurf erarbeitet. Dieser wurde dem Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause vorgestellt. Der Entwurf dieser eingeschossigen Einrichtung beinhaltet vier Gruppen- und Nebenräume, zusätzliche Therapie-/Schlaf-, Sanitär- und Lagerräume, eine Küche, sowie einem größeren Bewegungsraum. Parkplätze stehen bereits in ausreichender Anzahl zur Verfügung, ebenso wie Freiflächen. Ein besonderer Anreiz könnte auch die Ortsrandlage und Nähe zur Natur, beispielsweise der Streuobstwiese usw. sein.
Die Ausschreibung für die Maßnahme soll noch in diesem Herbst erfolgen. Vorausgesetzt es gibt Firmen die sich um Aufträge bewerben, soll im Frühjahr 2020 begonnen werden und die Fertigstellung bis September 2021 erfolgen. Die gesamten Bau- und Nebenkosten einschließlich der notwendigen Ausstattung liegen nach der Kostenberechnung bei rund fünf Millionen Euro. Ein Förderantrag wurde bereits gestellt. Wie hoch die tatsächliche Förderung sein wird ist noch nicht bekannt.

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