Rückblick auf das erste Halbjahr

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das erste Halbjahr liegt schon wieder hinter uns, da lohnt sich ein Blick auf den Stand der geplanten Maßnahmen. Verschiedene Projekte sind bereits abgeschlossen alle Übrigen entsprechend eingeplant.

Blende Halbjahresbericht

Abgeschlossen sind die Asphaltarbeiten für die Erschließung der Baugebiete „Krumbach Erweiterung“ einschließlich Sanierung Kohlbergstraße und im Baugebiet „Burgfeld-Erweiterung“. Ebenso wurden die Ersatzbeschaffungen für die Rottenburger Feuerwehr (LF 20) und ein Bauhoffahrzeug in Auftrag gegeben, hier warten wir auf die Auslieferung.
Derzeit laufen der Wegebau im Grüngürtel des ehemaligen Ziegeleigeländes, die Tiefgaragensanierung am Kapellenplatz und verschiedene Straßensanierungsmaßnahmen im Gemeindegebiet. Die Sanierung der Tiefgarage läuft zeitlich absolut nach Plan. Zum Ende der Sommerferien sollte die Maßnahme abgeschlossen sein. Außerdem gab es im Verhältnis zum Umfang der Maßnahme kaum unangenehme Überraschungen, außer dem Sanierungsbedarf an manchen Trennfugen, der erst im Laufe der Sanierung erkennbar war. Der Kostenrahmen wird, wenn überhaupt, nur minimal überschritten. An der Stelle bedanke ich mich für das Verständnis für die derzeit beengten Parkplatzverhältnisse im Ortskern.
Vergeben wurde auch der Auftrag für den Geh- und Radweg von Inkofen nach Andermannsdorf, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis Landshut, wobei lediglich der Gehweg durch Rahstorf die Stadt Rottenburg betrifft. Leider lag hier auch der Günstigstbietende, die Firma Strabit, deutlich über der ursprünglichen Kostenschätzung. Der Anteil der Stadt Rottenburg beträgt rund 240.000 Euro, wovon voraussichtlich 55 Prozent gefördert werden. In wenigen Wochen, nach der Aberntung der Felder, soll mit der Renaturierung und Sanierung des Franzosengrabens begonnen werden. Damit gilt das Labertalprojekt als nahezu abgeschlossen. Fertiggestellt ist auch das dazugehörige Öffentlichkeitsprojekt, die „Labertaler Storchenroute“. In wenigen Wochen soll mit einem der größten Projekte in diesem Jahr, mit dem Umbau der Wechslerkreuzung begonnen und damit ein Unfallschwerpunkt in unserer Gemeinde beseitigt werden. Derzeit läuft die Ausschreibung. Mit ausgeschrieben wurde auch die Deckensanierung der Staatsstraße 2143 bis Kalteneck mit Errichtung von Querungshilfen an den Ortseingängen in Niedereulenbach und die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Pattendorf – Preckmühle. Um hoffentlich günstigere Preise zu erzielen, wurde für diese Maßnahmen ein Zeitfenster für die Fertigstellung bis September 2019 eingeräumt. Der Radweglückenschluss beim Kreisverkehr und der Kreisverkehr selbst sind allerdings noch in diesem Jahr herzustellen. Abgeschlossen ist die Bauleitplanung für das Industriegebiet und begonnen wurde mit der Bauleitplanung für das Baugebiet in Gisseltshausen. Die Erschließung beider Gebiete sollte dann im nächsten Jahr erfolgen.
In den Startlöchern stehen wir im Hinblick auf die Sanierung unseres Freibades. Die Arbeiten sind eingetaktet, mit den vorbereitenden Maßnahmen wurde bereits begonnen. Am 15. August wird das Freibad geschlossen. Ab dann beginnen die Arbeiten im Bestand. Die gesamte Maßnahme sollte bis Mai nächsten Jahres abgeschlossen sein, was eine enorme Herausforderung darstellt. Insgesamt investieren wir hierfür rund vier Millionen Euro.
Weitere größere Maßnahmen zeichnen sich bereits ab und werden derzeit von der Verwaltung vorbereitet. Das ist zum einen die Erweiterung unseres Schulgebäudes mit anschließender Sanierung des Altbaus. Hier befinden wir uns bei der Entwurfsplanung und der Vorbereitung des Förderantrags. Umgesetzt werden soll die Maßnahme dann in den nächsten Jahren. Zum Anderen müssen wir unsere Betreuungsangebote für Kinder unter sechs Jahren erweitern, sprich Kinderkrippe und Kindergarten. Hier stehen wir noch ganz am Anfang der Planungen.
In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat eine wesentliche Entscheidung in Sachen Breitbandausbau getroffen. So sollen über das aktuelle Förderprogramm alle bisher mit weniger als 30 Mbit/sec erschlossenen Haushalte ausgebaut werden. Neben den Einöden, Weilern und kleineren Ortsteilen, die mit Glasfaser bis ins Haus (FTTH) über den sogenannten „Höfebonus“ erschlossen werden, wird auch der Hauptort Rottenburg besser versorgt. Dies war ursprünglich so nicht vorgesehen. Allerdings haben sich bei genauerer Untersuchung im gesamten Hauptort einzelne Haushalte gefunden, die von Kabel Deutschland nicht versorgt werden (können) und demnach ebenfalls mit unter 30 Mbit/sec versorgt gelten. Deshalb sollen im Hauptort so gut wie alle Kabelverzweiger mit Glasfaser aufgerüstet werden. Die Ausschreibung für diese Maßnahmen wird derzeit vorbereitet. Wir erwarten hierfür eine Förderung von 70 und in Teilen von 80 Prozent. Der Zeitpunkt der Umsetzung ist allerdings noch nicht absehbar.
Ich hoffe ich konnte mit diesem kurzen Abriss einen Einblick in unsere derzeitigen Aufgaben geben. Uns allen wünsche ich, dass wir auch weiterhin vom Sommer verwöhnt werden und vor größeren Unwettern verschont bleiben.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr

Alfred Holzner