BRANDÜBUNGSCONTAINER BEI FF ROTTENBURG

Training für Atemschutzgeräteträger

In den vergangenen Jahren ist der Anteil der Brandeinsätze am Einsatzaufkommen der Feuerwehren zurückgegangen. Das ist selbstverständlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig wird es dadurch - gerade für die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden - immer schwieriger, die erforderliche Einsatzerfahrung zu gewinnen. Persönliche Erfahrungen sind aber außerordentlich wichtig, um Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden.
Zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren bietet der Landesfeuerwehrverband Bayern seit einigen Jahren den Atemschutzgeräteträgern der bayerischen Feuerwehren besondere Trainingsmöglichkeiten durch einen Brandübungscontainer an. Die Freude war groß, als die Zusage kam, dass die Feuerwehr Rottenburg diese zur Verfügung gestellt bekommt. Und so kommt der besagte Brandübungscontainer, verlastet auf einem 40-Tonner-Auflieger im Zeitraum vom 10. – 14. September nach Rottenburg. Stationiert auf einer Gewerbefläche neben dem Feuerwehrgerätehaus werden in insgesamt 8 Durchgängen, Vor- wie auch Nachmittags, 64 Atemschutzgeräteträger aus allen Atemschutzwehren des Landkreises Landshut unter fachmännischer Anleitung von erfahrenen Instruktoren für den Ernstfall fit gemacht. Neben einer Wärmegewöhnungsphase, einem Strahlrohrtraining und Demonstration einer Null-Sicht-Lage wird den Teilnehmern auch die Entstehung und Ausbreitung der Flammen aus nächster Nähe aufgezeigt. Zum Abschluss wird eine sogenannte Rauchgasdurchzündung verursacht. Während der Ausbildungsdurchgänge kann es zu Rauchentwicklungen stärkeren Ausmaßes kommen. Kameraden der Feuerwehr sind aber zu jedem Zeitpunkt vor Ort.

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